Moin:)
Vielleicht hast du schonmal von uns gehört – wir sind Uni für Alle mit dem Solifonds :)
Der Semesterbeitrag an der Uni ist seit anderthalb Jahren um ca. 110€ so gestiegen, dass viele Studierende das nicht mehr bezahlen können. Inzwischen liegt dieser bei 443,40 €.
Für viele Studis bedeutet diese massive Erhöhung ein ernsthaftes Problem, denn auch die Mieten und die Preise für Lebensmittel sind hoch und Viele haben nicht das Glück, in ihrem Umfeld finanzielle Unterstützung zu finden. BAföG wird an so wenige Studierende ausgezahlt, wie seit 25 Jahren nicht – an nur noch 11% der Studis. Studienkredite sind zu Schuldenfallen geworden.
Immer mehr von uns gehen deshalb neben dem Studium arbeiten, was mit vielen Studiengängen kaum vereinbar ist und zu deutlich längeren Studienzeiten und starken Belastungssituationen führt.
Am 15.08.2026 läuft die Rückmeldefrist aus, den Semesterbeitrag zu bezahlen. Uns – den AStA der Uni Bremen – erreichen erneut immer mehr Nachrichten von Studierenden, die den Betrag nicht mehr stemmen können.
Menschen brechen jetzt gerade ihr Studium ab.
Die Bremische Regierung hatte versprochen, weitere Erhöhungen abzufangen – während von Senkung schon nicht einmal die Rede war. Währenddessen präsentiert sich die Uni weiterhin gerne als Uni der Arbeiter* Innenkinder:„Come as u are“. Nun ist der Betrag trotzdem gestiegen und hat sich die Situation für die uns noch weiter verschärft.
Deswegen organisiert der AStA auch dieses Semester wieder den Solifonds, um die Studierenden an dieser Uni noch weiter durch ihren Bildungsweg zu unterstützen, die tatsächlich Arbeiter*innenkinder sind, kein Bafög kriegen oder aus anderen Gründen diese absurde Summe nicht aufbringen können.
Wir finden es nicht akzeptabel, dass sich Bildungsbiografien und damit ganze Leben verändern, weil unser Semesterbeitrag der zweithöchste Deutschlands geworden ist. Bildung ist ein Menschenrecht und für die Einzelperson die nachhaltigste Art, in Lebensstandard, finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit zu investieren.
Und auch die Gesellschaft als Ganze braucht in Zukunft gut ausgebildete Arbeitskräfte – wir können es uns nicht leisten, unser Potenzial durch solche unsozialen Maßnahmen zu verschwenden. Durch den demografischen Wandel werden wir in unserer Generation sowieso einmal Wenige sein, die die Renten für Viele erarbeiten müssen, und weitere Krisen werden ebenso qualifiziertes Handeln erfordern. Mit noch weniger universitär ausgebildeten Menschen wird der Umgang mit diesem Geschehen noch schwerer werden und zu noch mehr Elend führen, als jetzt schon besteht. Sowohl individuell als auch gesellschaftlich betrachtet, darf Studieren deshalb nicht nur etwas für Reiche sein.
Deshalb bitten wir Dich, Sie und Euch heute, uns zu helfen, einer Person, die gerade in dieser Stadt studiert, ein Stück weit durch diese Situation und die Sozialstruktur von morgen ein bisschen in Ordnung zu bringen.
Bitte unterstützt / unterstützen Sie uns mit einer Spende für mehr Bildungsgerechtigkeit!
https://www.zeit.de/campus/2026-01/studium-bafoeg-kredit-stipendium-unterstuetzung-gxe
Spenden kannst du / können Sie gerne an folgendes Konto:
Name: Allgemeiner Studierendenausschuss
Verwendungszweck: Spende Solifond 26/27
IBAN: DE52 2505 0000 1008 8010 01
BIC: NOLADE2HXXX
der QR-Code kann in deiner Banking-App auch direkt einen Auftrag für dich ausfüllen.

Falls ihr euch selbst die Semestergebühren nicht leisten könnt, dann könnt ihr euch unter solifonds@asta.uni-bremen.de an uns wenden. Wir werden versuchen, möglichst viele Personen zu unterstützen. Bitte sende uns dafür folgende Dokumente ausgefüllt zu sowie die Bankauszüge der letzten drei Monate:
— ENGLISH VERSION —
Hi there!
You might have heard of us before—we are „Uni für Alle“ (University for All) and the Soli Fonds:) Over the past year and a half, the university semester fee has risen by about €110, reaching a point where many students can no longer afford to pay it. It currently stands at 443.40€.
For many students, this massive hike poses a serious problem; rents and food prices are high, and many lack the good fortune of having a support network that can provide financial aid. BAföG (state student financial aid) is reaching fewer students than at any time in the last 25 years—only 11% of the student body receives it. Student loans have turned into debt traps. Consequently, more and more of us are working alongside our studies—something that is barely compatible with many degree programs and leads to significantly longer study times and immense stress.
The deadline for re-enrollment and paying the semester fee is August 15, 2026. We—the AStA (Student Union) at the University of Bremen—are once again receiving a growing number of messages from students who can no longer manage the cost.
Students are dropping out of university right now.
The Bremen government had promised to offset further increases—even though there was never any talk of actually lowering the fee. Meanwhile, the university continues to market itself as a university for the children of working-class families: „Come as u are.“ Yet the fee has risen anyway, further exacerbating the situation for us.
That is why the AStA is organizing the Solidarity Fund again this semester. We want to support students on their educational journey—specifically those from working-class backgrounds, those who do not receive BAföG, or those who simply cannot raise this absurd sum for other reasons.
We find it unacceptable that educational paths—and thus entire lives—are being altered simply because our semester fee has become the second-highest in Germany. Education is a human right and, for the individual, the most sustainable way to invest in one’s standard of living, financial stability, and independence.
Society as a whole also needs a well-educated workforce for the future; we cannot afford to squander our potential through such socially unjust measures. Due to demographic change, our generation will inevitably be a minority tasked with generating the pension funds for the majority, and future crises will likewise demand skilled action. With even fewer university-educated people, managing these challenges will become even harder and lead to greater hardship than already exists. Viewed from both an individual and a societal perspective, higher education must not be the exclusive privilege of the wealthy.
That is why we are asking you today to help us support a student currently studying in this city—helping them navigate this situation and contributing to a more equitable social structure for the future.
Please support us with a donation to promote educational equity!
You can make a donation to the following account:
Name: Allgemeiner Studierendenausschuss (General Students‘ Committee)
Payment reference: Spende Solifond 26/27
IBAN: DE52 2505 0000 1008 8010 01
BIC: NOLADE2HXXX
Alternatively, the QR code can automatically fill in the transfer details in your banking app.

If you are unable to afford your semester fees yourself, please contact us at solifonds@asta.uni-bremen.de. We will do our best to support as many people as possible. To do so, please send us the following completed documentsTo do so, as well as your bank statements for the last three months: