Hochschulpolitik

Ja, tatsächlich: Hochschulpolitik gibt es auch noch im 21. Jahrhundert! Auch wenn die großen Tage der Student_innenbewegung der 1960er Jahre lange zurückliegen, Rudi Dutschke seit über dreißig Jahren tot ist und leider viel zu wenig Studierende von ihr Notiz nehmen: sie lebt. Der Kampf gegen das Elitedenken hält weiter an, im AStA werden noch immer stundenlage Diskussionen um Kleinigkeiten und den berühmt-berüchtigten Konsens geführt – und die „Journalisten“ der BILD-„Zeitung“ können sie weiterhin nicht ausstehen. Nur immer mal wieder hört man von ihr, doch im Hintergrund geht der Kampf weiter – für eine emanzipatorische Universität in den Händen der Studierenden!

Der Brennpunkt der Hochschulpolitik an der Universität Bremen ist die AStA-Etage, die im obersten Stockwerk der Glashalle thront. Hier finden Konferenzen, Sitzungen, Planungen, Arbeitskreise und die Bewältigung alltäglicher Aufgaben statt. Welche Listen an den Hebeln der Macht sind, entscheiden die Studierenden einmal im Jahr mit der Abgabe ihrer Stimme bei den Wahlen zum Studierendenrat (SR). Der SR ist das Parlament, der den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), also die „Regierung“, wählt – und die wird, wie üblich, von denjenigen gestellt, die eine Mehrheit der Mandatsträger_innen auf sich vereinen können. Mehr zu den Wahlen der vergangenen Jahre, viele Protokolle und noch mehr Informationen, findest du im SR-Wiki.

Was ist eine Liste?

Als Liste werden hochschulpolitische Vereinigung von Studierenden bezeichnet. Einige stehen in direktem Kontakt zu Parteien, werden unter Umständen von ihnen gefördert und sind an zahlreichen Hochschulen vertreten, andere sind parteiunabhängig. Die Bezeichnung Liste bezieht sich auf das bestehende Wahlsystem, nach dem von jeder Liste eine Liste von Kandidat_innen eingereicht werden muss (Einzelkandidaturen sind auch möglich, werden aber ebenfalls als Liste bezeichnet).

Wie gründe ich eine Liste?

Die Gründung einer hochschulpolitischen Liste ist möglicherweise die einfachste Sache, die in unserer bürokratischen Welt zu machen ist. Mit dem Ausschreiben des Listennamens auf dem Kandidat_innenvordruck, der bei der Wahlkommission eingereicht werden muss, ist alles notwendige vollbracht. Genauere Informationen dazu veröffentlicht die Wahlkommission vor den Wahlen – da sich, außer den Fristen, selten wesentliches ändert, ist ein Blick in die Wahlausschreibung aus dem Jahr 2012 nützlich, wenn man sich frühzeitig vorbereiten will.

Werden Listen finanziell unterstützt?

Nein. Nur Hochschulgruppen, die nicht zu Wahlen antreten, können eine finanzielle Förderung beantragen. Diese Regelung soll verhindern, dass die Studierenden, durch deren Beiträge die Arbeit des AStA bezahlt wird, mit dafür blechen müssen, dass die Universität alljährlich zur Wahl in einer Flut aus Plakaten und Flyern erstickt. Zudem muss so niemand unfreiwillig eine Liste unterstützen, die sie oder er auf den Tod nicht ausstehen kann.

Welche Listen gibt es bereits an der Universität Bremen?

Hier findest du eine Liste der Listen.

Ich habe noch weitere Fragen, wohin damit?

Entweder schickst du uns eine Mail oder du kommst einfach im AStA-Büro auf der AStA-Etage vorbei.

Ja, tatsächlich: Hochschulpolitik gibt es auch noch im 21. Jahrhundert! Auch wenn die großen Tage der Student_innenbewegung der 1960er Jahre lange zurückliegen, Rudi Dutschke seit über dreißig Jahren tot ist und leider viel zu wenig Studierende von ihr Notiz nehmen: sie lebt. Der Kampf gegen das Elitedenken hält weiter an, im AStA werden noch immer stundenlage Diskussionen um Kleinigkeiten und den berühmt-berüchtigten Konsens geführt – und die „Journalisten“ der BILD-„Zeitung“ können sie weiterhin nicht ausstehen. Nur immer mal wieder hört man von ihr, doch im Hintergrund geht der Kampf weiter – für eine emanzipatorische Universität in den Händen der Studierenden!

Der Brennpunkt der Hochschulpolitik an der Universität Bremen ist die AStA-Etage, die im obersten Stockwerk der Glashalle thront. Hier finden Konferenzen, Sitzungen, Planungen, Arbeitskreise und die Bewältigung alltäglicher Aufgaben statt. Welche Listen an den Hebeln der Macht sind, entscheiden die Studierenden einmal im Jahr mit der Abgabe ihrer Stimme bei den Wahlen zum Studierendenrat (SR). Der SR ist das Parlament, der den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), also die „Regierung“, wählt – und die wird, wie üblich, von denjenigen gestellt, die eine Mehrheit der Mandatsträger_innen auf sich vereinen können. Mehr zu den Wahlen der vergangenen Jahre, viele Protokolle und noch mehr Informationen, findest du im SR-Wiki.

Was ist eine Liste?

Als Liste werden hochschulpolitische Vereinigung von Studierenden bezeichnet. Einige stehen in direktem Kontakt zu Parteien, werden unter Umständen von ihnen gefördert und sind an zahlreichen Hochschulen vertreten, andere sind parteiunabhängig. Die Bezeichnung Liste bezieht sich auf das bestehende Wahlsystem, nach dem von jeder Liste eine Liste von Kandidat_innen eingereicht werden muss (Einzelkandidaturen sind auch möglich, werden aber ebenfalls als Liste bezeichnet).

Wie gründe ich eine Liste?

Die Gründung einer hochschulpolitischen Liste ist möglicherweise die einfachste Sache, die in unserer bürokratischen Welt zu machen ist. Mit dem Ausschreiben des Listennamens auf dem Kandidat_innenvordruck, der bei der Wahlkommission eingereicht werden muss, ist alles notwendige vollbracht. Genauere Informationen dazu veröffentlicht die Wahlkommission vor den Wahlen – da sich, außer den Fristen, selten wesentliches ändert, ist ein Blick in die Wahlausschreibung aus dem Jahr 2012 nützlich, wenn man sich frühzeitig vorbereiten will.

Werden Listen finanziell unterstützt?

Nein. Nur unpolitische Hochschulgruppen, bzw. solche, die nicht zu Wahlen antreten, können eine finanzielle Förderung beantragen. Diese Regelung soll verhindern, dass die Studierenden, durch deren Beiträge die Arbeit des AStA bezahlt wird, mit dafür blechen müssen, dass die Universität alljährlich zur Wahl in einer Flut aus Plakaten und Flyern erstickt. Zudem muss so niemand unfreiwillig eine Liste unterstützen, die sie oder er auf den Tod nicht ausstehen kann.

Welche Listen gibt es bereits an der Universität Bremen?

Hier findest du eine Liste der Listen.

Ich habe noch weitere Fragen, wohin damit?

Entweder schickst du uns eine Mail oder du kommst einfach im AStA-Büro auf der AStA-Etage vorbei.