Vortragsreihe “Rechte Umtriebe”

Im Januar 2019 bieten wir eine Vortragsreihe zum Thema “Rechte Umtriebe” an!

Längst ist landläufig anerkannt, dass in den vergangenen Jahren ein „Rechtsruck“ in der Gesellschaft stattgefunden hat – dass rassistische Hetze seit Pegida wieder zum Fundus des Sagbaren gehört und zu „Sorgen besorgter Bürger*innen“ verklärt wird, dass die Präsenz rechtsradikaler Kräfte in Parlamenten seit den erschreckenden Erfolgen der AfD normal geworden ist, dass profaschistisches Gedankengut durch die Identitäre Bewegung ihren brachialen Glazen-Bomberjacken-Springerstiefel-Style gegen gelb-schwarzes Hipstertum getauscht hat.

Xenophobie und Nationalismus ist allerdings bei weitem nicht nur der Schmuddelecke Rechtsaußen überlassen – sie gehören ganz selbstverständlich zur politischen Landschaft. Ein Blick in die Mitte offenbart, dass sich auch Horst Seehofer, Sahra Wagenknecht, Angela Merkel, Christian Lindner – um nur ein paar der prominentesten Namen zu nennen, die Liste ließe sich endlos fortführen – in der Rolle der Verteidiger*innen deutscher Werte gefallen.

Was sollen das eigentlich für Werte sein, die zu der “Leitkultur” gehören, in die “die anderen” erfolgreich “integriert” werden müssen? Welche ideologischen Grundannahmen hat eine Gesellschaft, in der Nachrichten wie “Die AfD verlangt bundesweit die Herausgabe der Namen politisch aktiver Student*innen” oder “Die AfD installiert eine Plattform, auf der Lehrer*innen denunziert werden sollen, die schlecht über die Partei reden” nur müde Empörung statt flächendeckende Auflehnung dagegen auslösen? Was ist gegen nationalistisches Denken zu sagen, was sind Strategien der Rechten und wie kann man ihnen entgegentreten – an der Uni und darüber hinaus?

Es reicht nicht, zu Hause eine Abneigung gegen ein paar besonders radikale Parolen von Pegida zu hegen – es braucht eine kollektive Befassung. Zu diesem Zweck haben wir einige Referent*innen geladen, mit denen wir zusammen die aktuellen Entwicklungen beleuchten und analysieren können.
In diesem Sinne: kommt und diskutiert mit uns!

09.01. Rechte Umtriebe in Bremen und Umzu
(Experte vom Bündnis gegen Rechts)

16.01. Zum Rechtsruck in Deutschland: Die Fehler Rechten Denkens und die Falsche Kritik daran
(Prof. Dr. Freerk Huisken)

23.01. Präsident Trump: populistisch, chaotisch, undemokratisch – oder der passende Präsident der Supermacht USA?
(Prof. Dr. Margret Wirth)

30.01. Die Lehren aus 1933 und der Kampf gegen den Faschismus heute
(Sven Wurm)

Alle Veranstaltungen finden jeweils ab 18 Uhr in der Uni Bremen im GW2 B2900 statt.

Schöne Ferien! Enjoy your Holidays

Liebe Studis,

wir wünschen euch eine erholsame Zeit! Falls eure Neujahrsvorsätze beinhalten sollten, dass ihr mehr politisch an der Uni reißen wollt, schreibt uns gern!

Das AStA-Büro und die meisten Service-Stellen sind über die Weihnachts- und Neujahrsferien geschlossen. Leider gibt es keine Regeln dafür, dass gesetzliche Feiertage Hausarbeiten- und Klausurenstress von euch fern halten… da müssen wir wohl kollektiv gegen überladene Stundenpläne und Leistungszwänge kämpfen!

Jetzt aber erstmal ein bisschen durchatmen,

mit besten Grüßen,

Euer AStA-Team

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Dear Students,

we wish you a pleasant holiday. Tell us, if your New Year Resolutions include political activism at the university!

The AStA Office as well as most other Services of the AStA are closed during the holidays. Unfortunately, there are non laws against feeling pressure because of deadlines and exam stress… so we have to fight against an overly packed curriculum and the constant performance pressure collectively.

But lets catch a breath first.

Kind regards,

The AStA-Team

»Ausgetauscht« – Vortrag & Diskussion mit Friederike Habermann

Das Tierrechtsreferat und das Referat für Nachhaltigkeit laden herzlich zur Auseinandersetzung mit dem Thema »Tauschlogik« aus der Tierrechts- und Nachhaltigkeits-Perspektive ein.

Mittwoch, 19. Dezember, 19 Uhr

Uni Campus, Gebäude SFG, Raum 1010

Abstract:

Friederike Habermann argumentiert in ihrem Buch »ausgetauscht« sowohl gegen die Illusion, Marktstrukturen könnten vom Kapitalismus bereinigt und demokratisch reguliert werden, als auch gegen die Annahme, es komme ausschließlich auf die Eigentumsverhältnisse bei den Produktionsmitteln an.

Tausch bringe nicht nur stets »strukturellen Hass« (durch Entfremdung, Leistungsdruck etc.) mit sich, sondern zwinge ebenso strukturell zur Vernutzung von un- und unterbezahlten Elementen wie Natur, Sorgetätigkeiten und im globalen Nord-/Süd-Verhältnis. Wobei das Einbeziehen dieser Bereiche in die Tauschlogik (z.B. durch Finanzialisierung, Lohn für Hausarbeit etc.) nicht zu einer emanzipatorischen Lösung führe, sondern den Prozess nur beschleunige.

Ausgehend von viel diskutierten Ansätzen wie der »Resonanz« von Hartmut Rosa oder der »Externalisierungsgesellschaft« von Stephan Lessenich sieht Friederike Habermann einen analytischen Bruch, solange nicht die Aufhebung von Tausch angestrebt wird.

Kleidertauschparty

 

Was ist eine Kleidertauschparty?

Wir haben viele Kleidungsstücke im Schrank, die wir nicht mehr tragen. Sie sind hübsch und gut in Schuss, trotzdem landen sie immer wieder in der untersten Schublade.

Wie wäre es, wenn wir die langweilig gewordene Kleidung loswerden und stattdessen interessante, neue Kleidung dafür bekämen? Und wie wäre es, wenn es keinen Cent kostet und dabei keine Ressourcen verbraucht?

Kommt ohne Geld vorbei und findet z.B. Euer neues Lieblings-T-Shirt. Oder bringt Kleidung mit und legt sie aus. Alle Leute können alles anprobieren und mitnehmen. Es gibt keine Tauschgeschäfte – jede Person ist frei zu geben, was sie hat. Geld soll an diesem Abend keine Rolle spielen.

Alles Weitere zu der Kleidertauschparty findet ihr auf der Seite von unserem Referat für Nachhaltigkeit:

Referat für Nachhaltigkeit

Protestaktion der TV STUD diesen Mittwoch

Liebe Studis,
wie ihr vielleicht schon in der Infomail erfahren habt, gibt es diesen Mittwoch eine Protestaktion der TV STUD-Initiative auf dem Bremer Marktplatz. Hier nochmal der Aufruf dazu:

Protestkundgebung: WIR HABEN MEHR VERDIENT!

Liebe Studis und Studentische Hilfskräfte,

diesen Mittwoch, den 07.11.2018, geht es um 13:00Uhr vor der Bürgerschaft in die nächste Runde. Die Initiative TV-Stud Bremen, die seit Mai diesen Jahres für einen Tarifvertrag kämpft, ruft zur Protestkundgebung auf.

Anlass ist ein Antrag, der am Mittwoch in die Bürgerschaft eingebracht wird. Darin wird der Senat dazu aufgefordert, den Lohn für Studentische Hilfskräfte unverzüglich auf 12.50 EUR zu erhöhen und in Tarifverhandlungen mit TV-Stud Bremen einzutreten.

Ohne Studentische Hilfskräfte wären zahlreiche Abläufe an der Uni kaum oder gar nicht durchzuführen. Wir leisten einen wesentlichen Beitrag für diese Einrichtung. Deshalb sagen wir: Wir haben mehr verdient!

Kommt reichlich und drückt eure Solidarität aus!

Der AStA